Texte zur Hochzeit

Aus Schaefer SAC
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Liedtexte

Von guten Mächten

Vers 1 
Von guten Mächten treu und still umgeben, 
behütet und getröstet wunderbar,  
so will ich alle Tage mit dir leben 
und mit dir gehen jetzt und immerdar. 
 
Von guten Mächten wunderbar geborgen,  
erwarten wir getrost, was kommen mag. 
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen 
und ganz gewiss an jedem neuen Tag. 
 
Vers 2  
Wenn heute sich das Glück tief in uns breitet, 
und uns erfüllt bis auf der Seele Grund, 
so danken wir dem Herrn, der uns geleitet 
und bei uns bleiben wird zu jeder Stund. 
 
Von guten Mächten wunderbar geborgen,  
erwarten wir getrost, was kommen mag. 
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen 
und ganz gewiss an jedem neuen Tag. 
 
Vers 3 
So wollen wir uns auf die Zukunft freuen 
und miteinander teilen Freud und Leid. 
Wir wollen uns're Liebe stets erneuern 
und zueinander halten alle Zeit. 
 
Von guten Mächten wunderbar geborgen,  
erwarten wir getrost, was kommen mag. 
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen 
und ganz gewiss an jedem neuen Tag. 

Weitere Texte

Thomas von Kempen

Thomas von Kempen in: "Christus Tag für Tag"
Wer die Liebe hat, ist tatkräftig und froh. 
Er ist frei und durch nichts gebunden. 
Er gibt alles für alles und hat alles in allem. 
Er findet seine Ruhe im Allerhöchsten, von dem alles Gute kommt. 
Er achtet nicht auf die Gaben, die er empfängt, sondern auf den Spender, der sie ihm gibt. 
Die Liebe ist nicht begrenzt, sondern geht über alles. 
Die Liebe macht sich keine Sorgen, sie scheut keine Mühe, 
und die Liebe will mehr, als sie vermag; 
nichts ist für sie unmöglich, denn sie denkt, dass sie alles kann und darf.
Darum findet die Liebe für alles Kraft, 
erreicht viel und hält durch, wo ein Liebloser den Mut verliert und aufgibt. 
Die Liebe ist wachsam und erlahmt nicht, sie kennt keine Furcht, sie wird nicht beunruhigt. 
Die Liebe leuchtet auf wie eine helle Flamme und eine brennende Fackel.
Wenn jemand die Liebe hat, kennt er die Stimme der Liebe. 
In Gottes Ohr klingt das heftige Verlangen eines Menschen, der ausruft:
"Mein Gott und meine Liebe, du bist ganz mein eigen, und ich gehöre dir ganz."
[1]

Eheleute haben Begegnungen

Kurz vor der Hochzeit traf das Brautpaar auf einen Skeptiker. Der entsetzte sich: "Was – ihr wollt heiraten? Lest ihr denn keine Zeitungen? Mindestens jede dritte Ehe wird heutzutage wieder geschieden. Ist es da nicht töricht, sich lebenslange Treue oder ewige Liebe zu schwören?"
Die Braut erwiderte: "Jegliche neue Bindung ist ein Schritt ins Ungewisse, der Mut erfordert. Und jede Beziehung, auf die wir uns wirklich einlassen, birgt das Risiko, Fehler zu machen oder irgendwann wieder allein gelassen zu werden. Aber sollten wir deshalb keine Beziehungen und Bindungen mehr zulassen?"
Darüber musste der Skeptiker erst einmal gründlich nachdenken. Das Brautpaar ging weiter und traf einen Romantiker. Dieser wunderte sich: "Was – ihr wollt heiraten? Wollt ihr eure unbeschwerte Liebe wirklich mit einem Trauschein belasten? Ihr liebt euch doch. Wozu benötigt ihr dann noch den Segen der Kirche?"
Der Bräutigam antwortete: "Unsere Beziehung braucht ein solides Haus. Vielleicht ist es gerade der Segen Gottes, der dieses Haus vor dem Einstürzen bewahrt. Warum sollten wir dieses stützende Element nicht in Anspruch nehmen?"
Ein nachdenklicher Romantiker blieb zurück. Die zwei aber gingen unbeirrt weiter und trauten sich, denn sie liebten sich und vertrauten darauf, dass Gott sei bei dem scheinbar Unmöglichen unterstützen würde.[2]

Die Insel der Gefühle

Vor langer Zeit existierte einmal eine wunderschöne, kleine Insel. Auf dieser Insel waren alle Gefühle der Menschen zu Hause: Der Humor und die gute Laune, die Traurigkeit und die Einsamkeit, das Glück und das Wissen und all die vielen anderen Gefühle, auch die Liebe.
Eines Tages wurde den Gefühlen jedoch überraschend mitgeteilt, dass die Insel sinken würde. Also machten alle ihre Schiffe seeklar, um die Insel zu verlassen. Nur die Liebe wollte bis zum letzten Augenblick warten, denn sie hing sehr an ihrer Insel.
Bevor die Insel sank, bat die Liebe die anderen um Hilfe.
Als der Reichtum auf einem sehr luxuriösen Schiff die Insel verließ, fragte ihn die Liebe: "Reichtum, kannst du mich mitnehmen?"
"Nein, ich kann nicht. Auf meinem Schiff habe ich sehr viel Gold, Silber und Edelsteine. Da ist kein Platz mehr für dich."
Also fragte die Liebe den Stolz, der auf einem wunderbaren Schiff vorbeikam. "Stolz, bitte, kannst du mich mitnehmen?"
"Liebe, ich kann dich nicht mitnehmen", antwortete der Stolz, "hier ist alles perfekt und du könntest mein schönes Schiff beschädigen."
Als nächstes fragte die Liebe die Traurigkeit: "Traurigkeit, bitte nimm du mich mit."
"Oh Liebe", sagte die Traurigkeit, "ich bin so traurig, dass ich allein bleiben muss."
Als die gute Laune losfuhr, war sie so zufrieden und ausgelassen, dass sie nicht einmal hörte, dass die Liebe sie rief.
Plötzlich aber rief eine Stimme: "Komm Liebe, ich nehme dich mit."
Die Liebe war so dankbar und so glücklich, dass sie ganz und gar vergaß, ihren Retter nach seinem Namen zu fragen.
Später fragte die Liebe das Wissen: "Wissen, kannst du mir vielleicht sagen, wer es war, der mir geholfen hat?"
"Ja sicher", antwortete das Wissen, "das war die Zeit."
"Die Zeit?" fragte die Liebe erstaunt, "Warum hat mir die Zeit denn geholfen?"
Und das Wissen antwortete: "Weil nur die Zeit versteht, wie wichtig die Liebe im Leben ist."[3]

Feuer und Wasser

Als Feuer und Wasser sich das erste Mal begegneten, waren sie voneinander fasziniert. Das Feuer war ungestüm und temperamentvoll, leuchtend und heiß, brodelnd und aufregend. Das Wasser hingegen floss ausgeglichen vor sich hin, war klar und beruhigend, glitzernd und erfrischend. Staunend betrachteten sich Feuer und Wasser. Beide entdeckten am anderen unzählige Eigenschaften und Besonderheiten, die sie an sich nicht kannten. Und da sich Gegensätze bekanntlich anziehen, blieb es nicht aus, dass sich Feuer und Wasser ineinander verliebten. Sie trafen sich, hatten Spaß miteinander, lernten voneinander und ergänzten sich wunderbar. Weil sie sich gegenseitig so kostbar geworden waren, beschlossen Feuer und Wasser, für immer zusammenzubleiben. Sie feierten ein großes Fest. Viele Gästen waren geladen – auch der Wind. Der schenkte ihnen eine bauchige Flasche mit wertvollem Inhalt. Nach der Feier öffneten Feuer und Wasser die Flasche und entnahmen daraus eine alte Schriftrolle. Auf dem Pergament stand Folgendes geschrieben:
"Passt auf, dass ihr eure Individualität behaltet! Ihr seit so verschieden und schätzt dies aneinander. Hütet diesen Schatz, denn dieser ist das Geheimnis eurer Liebe. Respektiert eure Grenzen! Lernt voneinander, aber versucht nicht, euch gegenseitig umzuerziehen! Entdeckt immer wieder Neues aneinander! Glaubt nie, dass ihr das Geheimnis des anderen gelüftet habt, und achtet einander jeden Tag eures gemeinsamen Lebens!"
Feuer und Wasser lasen die Flaschenpost aufmerksam durch und dachten darüber nach. Dann stellten sie die bauchige Flasche gut sichtbar in ihrer gemeinsamen Wohnung auf, um immer wieder an deren Inhalt erinnert zu werden.</pre>[4]

Das perfekte Herz

Eines Tages stand ein junger Mann in der Stadt und erklärte, dass er das schönste Herz im ganzen Tal habe. Eine große Menschenmenge versammelte sich und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es gab keinen Fleck oder Fehler an ihm. Ja, sie alle gaben ihm Recht, es war wirklich das schönste Herz, was sie je gesehen hatten! Der junge Mann war sehr stolz und prahlte lauter über sein schönes Herz.
Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: "Nun, dein Herz ist nicht mal annähernd so schön wie meins!" Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an. Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren, aber sie passten nicht richtig und es gab einige ausgefranste Ecken.Genauer an einigen Stellen waren tiefe Furchen, wo ganze Teile fehlten. Die Leute starrten ihn an: "Wie kann er behaupten, sein Herz ist schöner!" dachten sie.
Der junge Mann schaute auf das Herz des alten Mannes, sah dessen Zustand und lachte: "Du musst scherzen!" sagte er "Dein Herz ist mit meinem nicht zu vergleichen! Meines ist perfekt und Deines ist ein durcheinander aus Narben und Tränen!"
"Ja" sagte der alte Mann "Deines sieht perfekt aus. Aber ich würde niemals mit Dir tauschen wollen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens zurück, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau sind, habe ich einige raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten.
Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen: LIEBE geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen.
Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde.
Ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden. Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?"
Der junge Mann stand still da und Tränen rannen seine Wangen hinunter. Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus.
Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an, der setzte es sich in sein Herz. Er nahm dann ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde des jungen Mannes Herzens. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte.
Der junge Mann sah sein Herz, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die LIEBE des alten Mannes in sein Herz fließen.
Sie umarmten sich und gingen weg, Seite an Seite….
Auch wenn es mir manchesmal das Herz fast zerrissen hat, so möchte ich doch keine Narbe missen. Keine einzige…….[5]

Die Bettlerin und die Rose

Eine Geschichte über Rainer Maria Rilke aus der Zeit seines ersten Pariser Aufenthaltes:
Gemeinsam mit einer jungen Französin kam er (Rilke) um die Mittagszeit an einem Platz vorbei, an dem eine Bettlerin saß, die um Geld anhielt. Ohne zu irgendeinem Geber je aufzusehen, ohne ein anderes Zeichen des Bittens oder Dankens zu äußern als nur immer die Hand auszustrecken, saß die Frau immer am gleichen Ort. Rilke gab nie etwas, seine Begleiterin gab häufig ein Geldstück.
Eines Tages fragte die Französin verwundert nach dem Grund, warum er nichts gebe, und Rilke gab zur Antwort: "Wir müssen ihrem Herzen schenken, nicht ihrer Hand." "Wenige Tage später brachte Rilke eine eben aufgeblühte weiße Rose mit, legte sie in die offene, abgezehrte Hand der Bettlerin und wollte weitergehen.
Da geschah das Unerwartete: Die Bettlerin blickte auf, sah den Geber, erhob sich mühsam von der Erde, tastete nach der Hand des fremden Mannes, küsste sie und ging mit der Rose davon.
Eine Woche lang war die Alte verschwunden, der Platz, an dem sie vorher gebettelt hatte, blieb leer. Vergeblich suchte die Begleiterin Rilkes eine Antwort darauf, wer wohl jetzt der Alten ein Almosen gebe.
Nach acht Tagen saß plötzlich die Bettlerin wieder wie früher am gewohnten Platz. Sie war stumm wie damals, wiederum nur ihre Bedürftigkeit zeigend durch die ausgestreckte Hand.
"Aber wovon hat sie denn all die Tage, da sie nichts erhielt, nur gelebt?", fragte die Französin.
Rilke antwortete: "Von der Rose…"</pre>[6]

Ich bin frei (Bergsteiger-Geschichte)

Ich beobachtete die beiden Bergsteiger, die schon seit geraumer Zeit gewissenhaft und bedächtig ihre Ausrüstung überprüften. Jeder Griff saß, und ich hatte das Gefühl, dass dies für beide zwar Routine war, ihnen jedoch Freude bereitete. Sie prüften Karabiner, knoteten Seile, hängten Ausrüstungsgegenstände an ihre Gürtel und zurrten ihre Körpergurte fest – jeder für sich. Zu guter Letzt hängten sich beide ein langes, schweres Seil um, mit dem sie beide verbunden waren.
"Entschuldigen sie!", fragte ich einen der beiden Bergsteiger: "Fühlen sie sich frei!"
"Frei? – wie meinen sie das?"
"Ich meine: frei- sich ungehindert bewegen zu können.
Frei – das Leben zu genießen.
Frei – um schnell vorwärts zu kommen.
Ich meine: Frei!
Nicht gegenseitig verknotet, zusammengebunden, und eine schwere Last tragen zu müssen!"
Der eine Bergsteiger blickte den anderen an, und seine Antwort, so kam es mir vor, war die Antwort beider.
"Wissen Sie", sagte er, "da wollen wir hinauf!"
"Wissen Sie", fuhr er fort, "Wir wollen einen besonderen Weg gehen, und wir möchten beide neue Horizonte sehen! Knoten, die fest sitzen, Karabiner, die halten und Gurte, die belastbar sind, haben wir uns sorgfältig gemeinsam ausgesucht. Genauso wie die Länge und das mögliche Gewicht des Seiles, mit dem wir beide in ebenem Gelände locker, aber wenn es darauf ankommt, sicher verbunden sind –
wenn Klippen zu überwinden sind, wenn Abgründe drohen, wenn wir in steiler Wand hängen.
Das Seil erst lässt uns Wege gehen, die wir uns alleine nicht zutrauen würden, die wir alleine nie genießen könnten. Erst das Wissen um unseren sichere und feste Verbindung macht uns frei."[7]

Glückliche Ehe

Am Vorabend ihrer Trauung stand eine junge Frau mit ihrer Mutter am Strand. Sie betrachtete die Sonne, die langsam im Meer versank. Da fragte sie ihre Mutter: "Mutter, mein Vater liebt dich und er ist dir immer treu geblieben. Was muss ich tun, damit mein Mann mich immer liebt?"
Die Mutter schwieg und dachte nach. Dann bückte sie sich und füllte ihre Hände voll Sand. So stand sie bei der Tochter.
Ohne etwas zu sagen, streckte sie eine Hand aus und presste ihre Finger immer fester zusammen. Der Sand begann aus ihrer Hand zu rieseln. Je krampfhafter sie ihre Hand zusammenballte, desto schneller rieselte der Sand heraus. Als sie schliesslich ihre Hand öffnete klebten nur noch ein paar feuchte Sandkörner an ihren Handballen und ihren Fingern.
Die andere Hand hatte die Mutter offen gelassen, wie eine kleine Schale. Darin blieben die Sandkörner liegen. Sie glänzten im Licht der sinkenden Sonne. Das ist meine Antwort, sagte die Mutter leise.[8]

Was ist Liebe? [9]

Mein Herz, ich will dich fragen,
Was ist denn Liebe, sag'? -
"Zwei Seelen und ein Gedanke,
Zwei Herzen und ein Schlag!"
Und sprich, woher kommt Liebe? -
"Sie kömmt und sie ist da!"
Und sprich, wie schwindet Liebe? -
"Die war's nicht, der's geschah!"
Und was ist reine Liebe? -
"Die ihrer selbst vergisst!"
Und wann ist Lieb' am tiefsten? -
"Wenn sie am stillsten ist!"
Und wann ist Lieb' am reichsten? -
"Das ist sie, wenn sie gibt!"
Und sprich, wie redet Liebe? -
"Sie redet nicht, sie liebt!"

Anhang

Anmerkungen


Einzelnachweise

  1. http://www.ein-unvergesslicher-tag.de/die-stimme-der-liebe Zugriff am 10.10.2017.
  2. http://www.ein-unvergesslicher-tag.de/begegnungen Zugriff am 10.10.2017.
  3. http://www.ein-unvergesslicher-tag.de/die-insel-der-gefuhle Zugriff am 10.10.2017.
  4. http://www.ein-unvergesslicher-tag.de/feuer-und-wasser Zugriff am 10.10.2017.
  5. http://www.ein-unvergesslicher-tag.de/das-perfekte-herz Zugriff am 10.10.2017.
  6. http://www.ein-unvergesslicher-tag.de/die-bettlerin-und-die-rose Zugriff am 10.10.2017.
  7. http://www.ein-unvergesslicher-tag.de/ich-bin-frei Zugriff am 10.10.2017.
  8. http://www.ein-unvergesslicher-tag.de/eine-geschichte Zugriff am 10.10.2017.
  9. Friedrich Halm (1806-1871) Nach: http://www.gedichtsuche.de/gedicht/items/Mein%20Herz,%20ich%20will%20dich%20fragen%20-%20Halm,%20Friedrich.html Zugriff am 10.10.2017.