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Dennoch gute Hoffnung

10hoffnung.jpg Erfahrungsberichte und Daten zur vorgeburtlichen Diagnose

2010 - 11,90 € - 168 Seiten - Books on Demand - ISBN: 978-3839144367

Guter Hoffnung zu sein, das wünschen sich viele junge Frauen. Einige warten Jahre darauf, dass sie endlich schwanger werden. Wenige brauchen hierzu ärztliche Hilfe.Ist frau guter Hoffnung, stellt sich die Frage, ob das Kind gesund ist, ob die Schwangerschaft gut verläuft. Die Medizin bietet hierzu Vorsorgeuntersuchungen während der Schwangerschaft an.Wird bei dieser vorgeburtlichen Untersuchung festgestellt, dass das Kind Auffälligkeiten aufweist, stellt sich die Frage, was zu tun ist.14 Frauen und 3 Männer gewähren im vorliegenden Buch mit ihren Erfahrungsberichten einen Einblick in ihre Entscheidungsfindung, was und wie sie es erlebt haben: Die Geburt eines kranken Kindes, den Tod des Kindes während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt, sowie den Schwangerschaftsabbruch. Statistische Zahlen, Antworten aus Umfragen, Auszüge aus Richtlinien und Gesetzen zur Pränataldiagnostik runden das Thema ab.

Inhaltsverzeichnis

Rezensionen

Literatur

Internet

Hanna Strack

Allein der Titel ist von großer Bedeutung: „Guter Hoffnung sein“ können werdende Mütter und auch Väter nur noch schwer, wenn die Pränataldiagnostik (PND) die Emotionen beherrscht. Br. Klaus Schäfer, Krankenhausseelsorger in Karlsruhe, versteht es, persönliche Erfahrungen und nüchterne Informationen zu verbinden. Nach mehreren Büchern über den Umgang mit Fehlgeburten wendet er sich hier den Problemen zu, die die Untersuchungen während der Schwangerschaft mit sich bringen. Gleich im 1. Kapitel räumt Klaus Schäfer mit falschen Vorstellungen auf. PND ist kein Heilmittel sondern ein Diagnosemittel!

Die Kapitel 2 bis 4 enthalten Erfahrungsberichte von Betroffenen, deren Kind krank geboren, tot geboren oder durch Abbruch geboren wurde. Ein Aufruf im Internet brachte eine Fülle von persönlichen Erfahrungen. Diese website (www.1ssk.de ) ruft zur Interaktion auf, sie enthält auch viel Tröstliches! Die einzelnen Berichte münden in wichtige Empfehlungen. Das 5. Kapitel enthält Informationen, gesetzliche Bestimmungen, höchstrichterliche Entscheidungen, Antworten auf Umfragen und Zeitungsberichte.

Zum Abschluss gibt Klaus Schäfer klare Empfehlungen, die allen Verantwortlichen in Politik, Kirche und Familien gelten. Angesichts der sehr widersprüchlichen Erfahrungen mit PND gibt es große Vorteile, wenn Eltern „der Natur freien Lauf lassen“. Abtreibung muss nicht automatisch die Lösung sein. Eltern haben dann keine Schuldgefühle und sie können, was besonders für Mütter wichtig ist, die ohnehin so kurze Lebenszeit des Kindes verlängern. Es ist Ausdruck der Theologie des Pallottiner-Ordens, zu dem Bruder Klaus gehört, dass die „unendliche Liebe Gottes“ mit leidet und nicht verurteilt. „Beratung und Begleitung ist im Zusammenhang von PND unabdingbar.“ Diese Aufforderung sollte in kirchlichen Werken gehört werden.

Anencephalie-Info

In seinem Buch über die pränatale Diagnostik ist es dem Krankenhausseelsorger Klaus Schäfer gelungen Fakten und Erlebnisberichte stimmend in einen Band zusammenzustellen.

Die Einführung in die verschiedenen Techniken der vorgeburtlichen Diagnosemethoden und deren Ziel hilft eine gute Uebersicht zu bekommen. Der eigentliche Schwerpunkt des Buches sind aber die zahlreichen Erfahrungsberichte betroffener Eltern. 14 Mütter und 3 Väter geben einen Einblick in die schweren Entscheidungen, die nach einen positiven Befund getroffen werden müssen. Ganz besonders interessant ist, dass man zwei Schicksale sowohl aus der Sicht der Mutter als auch jener des Vaters lesen kann.

Mit viel Respekt lässt Klaus Schäfer den Eltern das Wort. Die Diversität der Berichte zeigt, dass es im Gebiet der vorgeburtlichen Diagnostik nicht einfach Schwarz und Weiss gibt, und wie wichtig es ist, sich bereits vor einer Schwangerschaft Gedanken zum Thema zu machen.

Prenat.ch

In seinem Buch über die pränatale Diagnostik ist es dem Krankenhausseelsorger Klaus Schäfer gelungen Fakten und Erlebnisberichte stimmend in einen Band zusammenzustellen.

Die Einführung in die verschiedenen Techniken der vorgeburtlichen Diagnosemethoden und deren Ziel hilft eine gute Uebersicht zu bekommen. Der eigentliche Schwerpunkt des Buches sind aber die zahlreichen Erfahrungsberichte betroffener Eltern. 14 Mütter und 3 Väter geben einen Einblick in die schweren Entscheidungen, die nach einen positiven Befund getroffen werden müssen. Ganz besonders interessant ist, dass man zwei Schicksale sowohl aus der Sicht der Mutter als auch jener des Vaters lesen kann.

Mit viel Respekt lässt Klaus Schäfer den Eltern das Wort. Die Diversität der Berichte zeigt, dass es im Gebiet der vorgeburtlichen Diagnostik nicht einfach Schwarz und Weiss gibt, und wie wichtig es ist, sich bereits vor einer Schwangerschaft Gedanken zum Thema zu machen.

sozialprojekte.com

Hier schreiben die Eltern.

Als persönlich Betroffener interessiere ich mich seit ca. 4 Jahren für die Arbeit von Klaus Schäfer. So erhielt ich die Möglichkeit das Buch als einer der Ersten zu lesen.
Es geht in dem Buch um vorgeburtliche Diagnose (PND) und wie sie auf die Eltern wirkt.
Klaus Schäfer umrahmt die Berichte von Eltern über die PND mit Statistiken und Umfragen. Es ist auf keinen Fall langweilig sondern ich war eher überrascht zu welchen Ergebnissen diese Statistiken/ Umfragen manchmal führen.
Der, in meinen Augen wichtigste, Teil sind natürlich die Berichte der Eltern zu vorgeburtlichen Untersuchungen. Hier haben Mütter und Väter mit ihren e i g e n e n Worten geschildert, wie sie die Untersuchungen und die anschließende Geburt erlebt haben. Deshalb ist das Buch wichtig für Krankenschwestern, Hebammen, Ärzte(auch Ober- & Chefärzte!). Da wird einmal der Blick aus Patientensicht geschildert mit allen Höhen und Tiefen. Aber Achtung. Teilweise sind die Geschichten schwer zu ertragen, so lebendig sind sie geschrieben. An der Stelle wo berichtet wird, wie ein Vater per Ultraschall zusieht, wie sein ungeborenes Baby mit einer Spritze im Mutterleib getötet wird, habe ich hemmungslos losgeheult. Das ist aus meiner Sicht ein Nachteil. Viel zu wenige Geschichten enden glücklich. Man erhält fast den Eindruck, eine PND wird nur gemacht, wenn das Kind nicht lebensfähig bzw. schwerstbehindert ist. Klaus Schäfer konnte hier leider nur auf die Berichte zurückgreifen, die er von betroffenen Müttern und Vätern erhalten hat.
Fazit: Ein sehr wichtiges Buch, das an keinem Krankenhaus und keiner medizinischer Schule fehlen sollte.

Pflichtlektüre für Frauenärzte und Klinikpersonal

In dem Buch "Dennoch gute Hoffnung" kommen in Erfahrungsberichten betroffene Eltern unverfälscht und autentisch zu Wort. Das Für und Wider der Pränatalen Diagnostik wird in allen Facetten beleuchtet - von der Angst der Mütter und Väter, die man regelrecht spüren kann und dem Wissendurst der Ärzte, die oft nur noch die Abweichung von der Norm zu sehen scheinen. Doch ein Kind, ob gesund oder behindert, ist in erster Linie immer ein zutiefst geliebtes Wesen, immer das Kind dieser Eltern, die es schmerzlich verlieren und es dennoch als das sehen, was es ist - ihr geliebtes Kind.

Sehr einfühlsam wie bereits in "Der Stern, der nicht leuchten konnte" bringt Klaus Schäfer das Thema Pränatale Diangnostik auf den Punkt. Randvoll mit Fakten und doch nicht auf den auffälligen Befund oder eine Erkrankung reduziert, hat man das Gefühl, die Eltern zu begleiten.

Meiner Meinung nach eine Pflichtlektüre für Ärzte und Klinikpersonal, die oft viel zu selbstverständlich mit Diagnoseverfahren umgehen ohne sich der Tragweite der möglichen Befunde bewußt zu sein und danach oft weder professionelle Beratung noch Begleitung des "schwangeren Paares" anbieten zu können.

Amazon

***** sehr guter Trauerbegleiter 19. Dezember 2012

Dieses Buch hat mir sehr geholfen. Deswegen ein Lob an den Autor Klaus Schäfer, der sehr einfühlsam schreibt und dennoch über die Vorgehensweise berichtet, ganz nüchtern.

****** Sehr ergreifend 4. Juni 2011

Diese Erfahrungsberichte lassen einen ins Nachdenken kommen. Ich konnte mich mit meiner Situation danach besser abfinden und habe das Buch gerne gelesen.

***** Hier schreiben die Eltern. 10. Februar 2010

Als persönlich Betroffener interessiere ich mich seit ca. 4 Jahren für die Arbeit von Klaus Schäfer. So erhielt ich die Möglichkeit das Buch als einer der Ersten zu lesen.

Es geht in dem Buch um vorgeburtliche Diagnose (PND) und wie sie auf die Eltern wirkt.

Klaus Schäfer umrahmt die Berichte von Eltern über die PND mit Statistiken und Umfragen. Es ist auf keinen Fall langweilig sondern ich war eher überrascht zu welchen Ergebnissen diese Statistiken/ Umfragen manchmal führen.

Der, in meinen Augen wichtigste, Teil sind natürlich die Berichte der Eltern zu vorgeburtlichen Untersuchungen. Hier haben Mütter und Väter mit ihren e i g e n e n Worten geschildert, wie sie die Untersuchungen und die anschließende Geburt erlebt haben. Deshalb ist das Buch wichtig für Krankenschwestern, Hebammen, Ärzte(auch Ober- & Chefärzte!). Da wird einmal der Blick aus Patientensicht geschildert mit allen Höhen und Tiefen. Aber Achtung. Teilweise sind die Geschichten schwer zu ertragen, so lebendig sind sie geschrieben. An der Stelle wo berichtet wird, wie ein Vater per Ultraschall zusieht, wie sein ungeborenes Baby mit einer Spritze im Mutterleib getötet wird, habe ich hemmungslos losgeheult.

Das ist aus meiner Sicht ein Nachteil. Viel zu wenige Geschichten enden glücklich. Man erhält fast den Eindruck, eine PND wird nur gemacht, wenn das Kind nicht lebensfähig bzw. schwerstbehindert ist. Klaus Schäfer konnte hier leider nur auf die Berichte zurückgreifen, die er von betroffenen Müttern und Vätern erhalten hat.

Fazit: Ein sehr wichtiges Buch, das an keinem Krankenhaus und keiner medizinischer Schule fehlen sollte.

***** Pflichtlektüre für Frauenärzte und Klinikpersonal 10. Februar 2010

In dem Buch "Dennoch gute Hoffnung" kommen in Erfahrungsberichten betroffene Eltern unverfälscht und autentisch zu Wort. Das Für und Wider der Pränatalen Diagnostik wird in allen Facetten beleuchtet - von der Angst der Mütter und Väter, die man regelrecht spüren kann und dem Wissendurst der Ärzte, die oft nur noch die Abweichung von der Norm zu sehen scheinen. Doch ein Kind, ob gesund oder behindert, ist in erster Linie immer ein zutiefst geliebtes Wesen, immer das Kind dieser Eltern, die es schmerzlich verlieren und es dennoch als das sehen, was es ist - ihr geliebtes Kind.

Sehr einfühlsam wie bereits in "Der Stern, der nicht leuchten konnte" bringt Klaus Schäfer das Thema Pränatale Diangnostik auf den Punkt. Randvoll mit Fakten und doch nicht auf den auffälligen Befund oder eine Erkrankung reduziert, hat man das Gefühl, die Eltern zu begleiten.

Meiner Meinung nach eine Pflichtlektüre für Ärzte und Klinikpersonal, die oft viel zu selbstverständlich mit Diagnoseverfahren umgehen ohne sich der Tragweite der möglichen Befunde bewußt zu sein und danach oft weder professionelle Beratung noch Begleitung des "schwangeren Paares" anbieten zu können.

***** Betroffene haben das Wort 9. Februar 2011

In seinem Buch über die pränatale Diagnostik ist es dem Krankenhausseelsorger Klaus Schäfer gelungen Fakten und Erlebnisberichte stimmend in einen Band zusammenzustellen.

Die Einführung in die verschiedenen Techniken der vorgeburtlichen Diagnosemethoden und deren Ziel hilft eine gute Uebersicht zu bekommen. Der eigentliche Schwerpunkt des Buches sind aber die zahlreichen Erfahrungsberichte betroffener Eltern. 14 Mütter und 3 Väter geben einen Einblick in die schweren Entscheidungen, die nach einen positiven Befund getroffen werden müssen. Ganz besonders interessant ist, dass man zwei Schicksale sowohl aus der Sicht der Mutter als auch jener des Vaters lesen kann.

Mit viel Respekt lässt Klaus Schäfer den Eltern das Wort. Die Diversität der Berichte zeigt, dass es im Gebiet der vorgeburtlichen Diagnostik nicht einfach Schwarz und Weiss gibt, und wie wichtig es ist, sich bereits vor einer Schwangerschaft Gedanken zum Thema zu machen.